Eine typische Zahnprothese besteht aus der Basis und den künstlichen Zähnen. Die Prothesenbasis bildet das Fundament und liegt direkt auf dem Zahnfleisch auf.
Das Standardmaterial für Prothesenbasen ist Polymethylmethacrylat (PMMA), ein rosafarbener Kunststoff, der relativ leicht und kostengünstig ist und sich gut anpassen lässt. Für Allergiker bieten neuere flexible Materialien wie thermoplastisches Nylon eine Alternative – sie sind bruchsicher, ästhetisch ansprechend und enthalten keine Metallkomponenten. Bei Teilprothesen werden häufig Gerüste aus Chrom-Kobalt oder anderen Legierungen verwendet, um die Stabilität zu erhöhen.
Die künstlichen Zähne können aus Kunststoff oder Keramik bestehen. Kunststoffzähne sind kostengünstig und leicht anzupassen, nutzen sich jedoch schneller ab und sollten etwa alle fünf bis acht Jahre ersetzt werden. Zähne aus Keramik oder Porzellan sind härter und widerstandsfähiger mit einer natürlichen Lichtdurchlässigkeit ähnlich dem Zahnschmelz, jedoch anfälliger für Brüche und teurer.
Im sichtbaren Frontzahnbereich wird häufig Keramik bevorzugt, während im Seitenzahnbereich Kunststoff ausreichend sein kann.