Wir verwenden Cookies um Daten zu erheben. Diese helfen uns, Ihnen das bestmögliche Erlebnis unserer Seite zu gewährleisten. Wenn Sie unsere Seite weiterhin benutzen, stimmen Sie deren Verwendung automatisch zu.    Datenschutzerklärung

Zahnimplantat - Fester Halt für Ihr Lächeln

Ein Zahnimplantat ersetzt verlorene Zähne so natürlich wie keine andere Lösung – fest verankert, langlebig und ästhetisch. In unserer Praxis in Hochdorf beraten wir Sie persönlich zu Ihren Möglichkeiten.

Festsitzendes Implantat

Ein Implantat ist eine Schraube, meistens aus Titan, die durch einen chirurgischen Eingriff in den Kieferknochen eingesetzt wird und dort als Ersatz für die Zahnwurzel dient.  Auf diesem künstlichen Pfeiler wird anschliessend ein Zahnersatz befestigt. 

Mit dem Implantat lässt sich ein einzelner Zahn ersetzen, eine grössere Zahnlücke versorgen oder eine abnehmbare Prothese im weitgehend zahnlosen Kiefer befestigen.

Vorteile eins Implantats

Bei Einzelzahnlücken kann mit der implantatgetragenen Einzelkrone auf das Beschleifen gesunder Nachbarzähne verzichtet werden, was die Langzeitprognose dieser Zähne klar verbessert. 

Auch wird mit Implantaten eine ausgezeichnete Kaufunktion erreicht; Patientinnen und Patienten fühlen sich mit einer solchen Lösung sehr sicher.

Gut zu wissen

Eine Versorgung mit Implantaten kann aufwändiger sein als die Versorgung mit Kronen oder Brücken, insbesondere wenn vorbereitende Massnahmen wie Knochenaufbau notwendig werden. 

Bei guter Mundhygiene und regelmässiger Kontrolle halten Implantate jedoch oft ein Leben lang.

Aufbau eines Zahnimplantats

Ein Zahnimplantat besteht in der Regel aus drei Komponenten. Der Implantatkörper ist eine Schraube, die in den Kieferknochen eingesetzt wird und als künstliche Wurzel fungiert. Das Verbindungsstück (Abutment) verbindet das Implantat mit dem sichtbaren Zahnersatz. 

Die Krone oder Brücke bildet den sichtbaren Teil, der wie ein natürlicher Zahn aussieht.

Materialien für Zahnimplantate

Die meisten Zahnimplantate bestehen aus Titan. Titan ist nicht nur ausserordentlich stabil, sondern auch biokompatibel und wird deshalb vom Körper sehr gut angenommen. Das Material fördert die sogenannte Osseointegration, bei der der Kieferknochen direkt mit der Implantatoberfläche verwächst.

Alternativ stehen auch Keramikimplantate aus Zirkonoxid zur Verfügung. Diese weissen Implantate bieten vor allem ästhetische Vorteile, insbesondere bei dünnem Zahnfleisch, wo dunkles Titan durchscheinen könnte.

Zahnimplantat im Vergleich mit natürlichen Zähnen

Im Gegensatz zu natürlichen Zähnen haben Implantate keine Nerven und können daher keinen Schmerz empfinden. Sie haben auch kein Parodontium (Zahnhalteapparat mit elastischen Fasern) und sind daher fest mit dem Knochen verbunden.

Trotzdem kommen Zahnimplantate in Funktion und Aussehen den eigenen Zähnen sehr nahe. Sie ermöglichen normales Kauen, Sprechen und Lachen – ohne die Nachteile herausnehmbarer Prothesen.

Ablauf einer Zahnimplantation

Am Anfang steht ein ausführliches Beratungsgespräch. Hier besprechen wir Ihre Wünsche, untersuchen Ihre Mundhöhle und fertigen Röntgenbilder an. Besonders hilfreich sind dabei digitale 3D-Röntgenaufnahmen, die eine genaue Beurteilung des Kieferknochens ermöglichen.

Die Implantation selbst erfolgt unter örtlicher Betäubung und ist daher weitgehend schmerzfrei. Der Eingriff dauert je nach Umfang zwischen 30 und 90 Minuten. In unserer Praxis legen wir grossen Wert auf minimalinvasive Techniken, die zu einer schnelleren Heilung und weniger Beschwerden führen.

Nach der Zahnimplantation

Nach dem Einsetzen des Implantats beginnt die entscheidende Einheilungsphase (Osseointegration). Während dieser Zeit verwächst das Zahnimplantat mit dem Kieferknochen. Diese direkte Verbindung zwischen lebendem Knochengewebe und Implantat sorgt für den stabilen Halt.

Am Anfang können leichte Schwellungen und Schmerzen auftreten. Diese lassen sich mit Kühlung und leichten Schmerzmitteln gut behandeln. Die meisten Patientinnen und Patienten berichten, dass die Beschwerden geringer sind als erwartet.

Haltbarkeit von Zahnimplantaten

Gut eingeheilte Zahnimplantate können bei guter Pflege sehr lange halten. Studien zeigen, dass die Erfolgsrate nach 10 Jahren bei über 90% liegt.

Die Langlebigkeit hängt von verschiedenen Faktoren ab. Besonders wichtig ist die regelmässige professionelle Zahnreinigung, die mindestens zweimal im Jahr durchgeführt werden sollte. Ebenso entscheidend ist die sorgfältige häusliche Mundhygiene mit speziellen Hilfsmitteln wie Interdentalbürsten sowie die Vermeidung von Risikofaktoren wie Rauchen.

Zahnimplantat bei einem fehlenden Zahn

Der Ersatz eines einzelnen Zahnes ist der klassische Fall für ein Zahnimplantat. Hier wird eine einzelne künstliche Wurzel eingesetzt und mit einer Krone versehen. Der grosse Vorteil ist, dass die Nachbarzähne nicht beschliffen werden müssen, wie es bei einer herkömmlichen Brücke der Fall wäre.

Vor allem im Frontzahnbereich bieten Zahnimplantate ästhetische Vorteile. Die Zahnfleischkontur bleibt erhalten und mit modernen Keramikkronen ist der Ersatz vom natürlichen Zahn kaum zu unterscheiden.

Zahnimplantate bei mehreren fehlenden Zähnen

Fehlen mehrere Zähne nebeneinander, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Entweder erhält jeder fehlende Zahn eine eigene künstliche Wurzel, oder zwei bzw. mehr Implantate tragen gemeinsam eine Brücke.

Im Seitenzahnbereich können sogar Lücken von 3-4 Zähnen mit nur zwei Zahnimplantaten geschlossen werden. Dies ist nicht nur kostengünstiger, sondern oft auch schonender für den Kieferknochen.

Unser Praxisangebot